Samstag, 18. April 2015


Meine Definition von Schönheit

Bilder von mir mag ich nicht besonders gerne. Das fängt schon beim Fotos machen an - ich weiß nie wie ich mich hinstellen soll, bin unsicher und kann auch nicht so richtig aus mir heraus. Ich bekomme mich jedes Mal in die Wolle mit Herrn Sonnenschein, weil ich statt Topmodel-Posen nur Faxen mache und irgendwann über seine Regieanweisungen auch die Lust an der Sache verliere.

"Schluss jetzt! 3 - 4 Bilder werden ja wohl dabei sein!" und dann stapfe ich (wohl bemerkt wie eine Watschelente und nicht wie ein Topmodel) davon. So endet es meistens. Immer.
Wenn ich Bilder von mir sehe, stören mich am meisten meine schiefen Zähne (trotz jahrzehntelanger, abgeschlossener Kieferorthopädiebehandlung mit fester Zahnspange oben und unten... Höllenqualen!). Selten mag ich meine Haare... zu viel Natur, ständig die falsche Farbe (ich finde einfach nicht die richtige für mich und ohne wäre ich bereits ziemlich grau) und absolut talentfrei in tolle Frisuren machen. Meine abstehenden Ohren, die haben mich schon als Kind gestört. Und trotzdem akzeptiere ich mich selbst heute mehr als je zuvor. Ich mag mich so wie ich bin. Meistens. Unperfekt. 

Zu dieser Selbstakzeptanz hat vor allem der Sonnenschein beigetragen. Sie hat dafür gesorgt, dass ich meine Definition von Schönheit grundliegend überdacht habe.


Der Sonnenschein ist für mich einer der schönsten Menschen, die ich kenne, obwohl sie den Schönheitsidealen unserer Gesellschaft niemals entsprechen wird. Ich liebe Ihre Augen und ihr Lächeln.

Für mich ist ein Mensch aber auch nicht schön, nur weil er hübsch aussieht. Heute ist das so.

Schönheitsideale. Früher wollte ich auch gerne so sein, schön und vor allem schlank. Nur wer schön ist, ist liebenswert, erfolgreich und glücklich. Dachte ich und so gaukelt es einem unsere Gesellschaft und die Medien doch vor. Formate wie "Germanys Next Topmodel" oder "Deutschland sucht den Superstar" schaue ich mir gar nicht erst an. Nicht nur, weil ich mich sonst automatisch total fremdschämen würde, sondern vor allem weil ich es ganz schrecklich, nein sogar grob fahrlässig finde, was für Botschaften da übermittelt werden. 

Früher wollte ich auch lieber jemand sein, der ich nie sein werde. Heute bin ich lieber ich.

In der Pubertät war ich eher pummelig, mit meiner festen Zahnspange oben und unten, das Gesicht voller Pickeln und die Haare auf meinem Kopf feierten damals schon ihre eigene, wilde Party. Dass ich nicht zu den Mädels gehörte, die den Jungs die Köpfe verdrehte, muss ich sicherlich nicht extra erwähnen.

Irgendwann beschloss ich dann wie alle anderen zu sein - schlank und schön. Das endete im Krankenhaus. Ich war 17 Jahre alt und wog nur noch 39 Kilo. Noch nicht einmal eine Scheibe Salatgurke wollte ich essen und ich wurde völlig hysterisch als man es von mir verlangte. Ich hatte einfach aufgehört zu essen. Von Tag zu Tag ein bisschen mehr. Das war eine ziemlich schlimme Zeit für mich, aber vor allem auch für meine Familie. 

Magersucht / Anorexie.

Ich erinnere mich noch an diese innerliche Kälte und die Emotionslosigkeit, die totale Kontrolle und doch das Gefühl und die Angst die Kontrolle zu verlieren. 
Und obwohl ich nicht essen wollte, gab es für mich kein anderes Thema mehr außer Essen. Ich wälzte Kochbücher, schaute Kochsendungen und nach der Schule stand ich in der Küche und kochte oder backte die tollsten Sachen... für meine Familie, für meine Freunde. Nicht für mich. 

Meinen absoluten Tiefpunkt hatte ich mit 32 Kilo. Die Ärzte führten mit meinen Eltern ein Gespräch, in dem sie keine Hoffnung mehr gaben. Sie hatten mich bereits aufgegeben.
Doch als der Tag kam, an dem ich wusste, dass ich sterben würde, wenn ich nicht augenblicklich wieder anfangen würde zu essen, schnappte ich mir unter dem verblüfften Blick meines Opas, der damals zu Besuch war, ein Baguettebrötchen und eine Scheibe Käse und begann zu essen.
Drei Monate später hatte ich über zwanzig Kilo zugenommen. Zahlreiche Fressattacken lagen hinter mir. Es geriet außer Kontrolle, meine größte Angst - Kontrollverlust. Doch zum Glück konnte ich mich auch auch zu keiner Zeit dazu überwinden mich zu übergeben. Das hätte alles noch viel schlimmer und gefährlicher gemacht. 
Die Zeit nach der offensichtlichen Magersucht war für mich noch viel schlimmer als die, in der ich sichtbar krank war. Für Außenstehende war ich wieder gesund und "normal", denn ich aß ja wieder, sah wieder gesund aus. Aber eigentlich ging es mir überhaupt nicht gut, weder psychisch noch physisch. 

Heute kann ich über diese Zeit locker reden. Ich würde sagen - ich hab es geschafft. Wenn ich mir über eine Sache keine Gedanken mache, dann ist es das Essen und schon gar nicht darüber was ich esse. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich Schokolade zu meinen Hauptnahrungsmitteln zähle. 
Heute akzeptiere ich mich weitestgehend so wie ich bin. Es gibt sogar Tage, an denen hätte ich gerne ein paar Pfund mehr auf den Hüften. 


Ich finde heute kurvige Frauen viel hübscher als solche mit knabenhafter, androgyner Figur. Schönheit definiert sich für mich überwiegend durch den Charakter, einem schönen und ehrlichen Lächeln und viel Humor. 

Leider herrscht nach wie vor in den Medien und vor allem in unserer Gesellschaft ein Schlankheitswahn (auch wenn es zum Glück viele Gegenbewegungen gibt) und wenn man nicht schlank ist, zaubert man eben ein bisschen mit Photoshop herum, damit man diesem Bild entspricht. Viel wichtiger als die Kleidergröße ist aber doch sich selbst so zu akzeptieren wie man ist. Dort sollte man ansetzen, bevor man es mit einem Diätprogramm versucht. Dann purzeln überflüssige Pfunde ganz von alleine. Davon bin ich fest überzeugt. 

Um meine Figur mache ich mir heute verhältnismäßig wenige Gedanken. Natürlich gibt es Phasen, in denen ich mich nicht ganz so mag, so wie ich bin, aber zu meinem eigenen (gesunden) Selbstbild hat vor allem der Sonnenschein beigetragen. Durch sie (und auch durch ihren Bruder) hat sich mein Selbst- und auch Weltbild noch einmal völlig verändert und vieles grade gerückt.

Ich glaube, das war mein größtes Outing in meiner eigenen Bloggeschichte.

Aber ich kann es gar nicht laut genug sagen - Seid Ihr selbst. Akzeptiert Euch selbst. Und vor allem - liebt Euch selbst!
Der Stoff heißt übrigens Lightflower Minibutterflies, designed von Verena Münstermann und ab sofort bei Lillestoff erhältlich.

Vernäht habe ich den Stoff nach dem Schnitt Moneta von Colette Patterns.

Die Fotos sind gestern Abend an unserem allerersten komplett Kinderfreien Abend seit Jahren entstanden. Heute Morgen wurden wir vom Postboten aus dem Bett geklingelt. 




Freitag, 17. April 2015

Mein Leben mit dem Besonderen #12 Was, wenn mein Kind behindert ist? Ein Plädoyer gegen Abtreibung

Mein Name ist Hanna. Ich bin im 7. Monat schwanger, eine sog. „Erstgebärende“. Ein Junge, wenn die Ärzte sich nicht ganz stark irren. 
Wenn mein Kleiner im Juli geboren wird, werde ich schon 30 Jahre alt sein. Ich weiß, dass ich damit  noch keine „Risikoschwangere“ bin – trotzdem nicht mehr die Jüngste und bei einem Kind soll es ja nicht bleiben. Bei meiner zweiten Untersuchung beim Gynäkologen hat er mich gefragt, ob ich eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen wollte. Ich hatte keine Ahnung, was das genau ist und ob ich das möchte. Auf meine Nachfrage sagte er mir nur, es gäbe keine medizinische Indikation dafür, aber viele Frauen möchten das trotzdem. Er könne es nicht für mich entscheiden, mir aber nur raten, keine Nackenfaltenuntersuchung durchzuführen, wenn ich bei einer Auffälligkeit auch eine Fruchtwasserpunktion machen lassen würde. Was genau er damit meinte, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar. 
Zu Hause habe ich mit meinem Mann gesprochen, was wir tun würden, wenn wir wüssten, dass unser Kind behindert wäre. Seine Antwort war, dass unser Kind nicht behindert sein würde und ich darüber nicht nachdenken sollte. Auch mit dieser Reaktion konnte ich zunächst wenig anfangen. 
Also habe ich das getan, was sowohl mein Arzt als auch mein Mann nicht wollen, dass ich tue: ich habe im Internet nachgelesen. Habe mich informiert, was bei einer Nackenfaltenmessung passiert, welche Risiken eine Fruchtwasserpunktion hat, und habe viele Berichte von (werdenden) Mamis gelesen, die eine richtige oder falsche Diagnose „behindertes Kind“ erhalten hatten. Sehr oft war die Rede von Bindungsstörungen während der Schwangerschaft, ich habe von Eltern gelesen, die ihr vermeintlich behindertes Kind gesund  zur Welt gebracht haben und von solchen, die es abgetrieben und nur wenig später bitterlich bereut haben. 
Schnell war für mich klar, was mein Arzt mir hatte sagen wollen: Ich musste entscheiden, ob ich wirklich wissen wollte, ob mein Kind „behindert“ ist. Und wenn ich den ersten Schritt (Nackenfaltenmessung) gehe, wäre dieser ohne den zweiten (Fruchtwasserpunktion) sinnlos, weil er mich nur in ein möglicherweise unnötiges emotionales Chaos stürzen würde. Eine Nackenfaltenmessung ergibt nämlich nie eine Diagnose, sondern nur eine Wahrscheinlichkeit oder Möglichkeit, dass das Kind behindert ist. Und auch eine unauffällige Nackenfalte ist keineswegs eine Garantie für ein gesundes Kind. 
Ziemlich schnell konnte ich alle Gedanken auf eine Kernfrage herunterbrechen: Wenn das kleine Leben, das da in meinem Bauch heranwächst, entstanden durch die große und einzigartige Liebe zwischen zwei Menschen, nicht der „Norm“ entspricht, wenn es ein besonderes Kind ist, wenn es mehr Aufmerksamkeit bräuchte oder weniger „klug“ wäre, möchte ich dann mein Kind töten? 
Und da verstand ich endlich auch die Reaktion meines Mannes. Unser Kind ist nicht „behindert“ -egal, wie es zur Welt kommt. Es bringt nichts, wenn wir uns darüber den Kopf zerbrechen, denn in der Endkonsequenz käme es nicht in Frage, das Leben unseres Kindes aus irgendeinem Grund zu beenden. Wir werden unseren kleinen Bauchzwerg lieben, wie alle Eltern ihre Kinder lieben und werden ihm jede Unterstützung geben, damit er gut ins Leben startet. Was für einen Unterschied würde es machen, wenn wir jetzt schon über alle Probleme Bescheid wüssten, die vielleicht – vielleicht aber auch nicht – auf uns zukommen? Es würde einen Unterschied machen. Nämlich den, dass wir die Schwangerschaft vielleicht weniger unbeschwert durchleben würden, dass wir uns doch noch einmal hinterfragen, ob wir das wirklich schaffen. Vielleicht wäre ich manchmal wütend auf mich oder mein Kind, weil es nicht „normal“ sein kann, traurig oder mutlos, wenn ich an die Zukunft denke. 
Natürlich hoffen wir, dass unser Sohn gesund und ohne Einschränkungen zur Welt kommt. An unserer Liebe zu ihm wird sich aber nichts ändern, egal was da kommt. Ich weiß, dass der Großteil der Paare, die eine Diagnose „Down Syndrom“ erhalten, ihr Kind abtreiben lässt. Ich verstehe, warum sie das tun, kann es aber als werdende Mama nicht nachvollziehen. Ich könnte nicht damit leben, das Leben meines eigenen Kindes beendet zu haben. Und nichts anderes ist eine Abtreibung für mich. Jede Mama weiß, wie früh man auf dem Ultraschall schon sehen kann, wie das Baby sich bewegt, mit den Beinen strampelt oder die Ärmchen bewegt. Wie kann ich als Mutter ein solches Leben in meinem Bauch nicht nur ablehnen, sondern töten, nur weil es besonders sein wird? Ich bin mir sicher, dass ich diese Entscheidung den Rest meines Lebens bereuen würde. 
Mir hat es großen Mut gemacht, einige der letzten Beiträge in dieser Rubrik zu lesen, in denen Eltern oder Angehörige von Kindern mit Down-Syndrom berichten. Natürlich habe auch ich schon Kinder und Erwachsene mit Trisomie 21 erlebt und gesehen, wie glücklich und unbeschwert sie teilweise durchs Leben gehen. Trotzdem habe ich bis zu meiner Schwangerschaft nie darüber nachgedacht, wie sich das aus der Sicht der Eltern anfühlen könnte. Dass die meisten Eltern hauptsächlich Positives über ihre Kinder berichten, hat mich in meiner Entscheidung, die ohnehin feststand, bevor ich überhaupt darüber nachdenken musste, nur bestärkt. 

Wer übrigens mitlesen möchte, wie das letzte Trimester meiner Schwangerschaft verläuft und wie es uns kleiner Chaos-Familie danach ergeht, kann das übrigens auf meinem Blog www.sie-ist-schwanger.de oder dem meines Mannes www.er-ist-schwanger.de tun. 

Donnerstag, 16. April 2015


Anchor Love

Wer von Euch näht, der kennt das - manchmal sieht man einen Stoff und man weiß sofort was es wird, wenn es unter die eigene Maschine kommt und für wen es wird.
Manchmal kommen  noch während des Nähens ein paar Extra-Tüddeleien, aber sonst ist das Projekt schon fertig, bevor es angeschnitten ist. Wenn nicht der Faktor Zeit wäre...

Als ich Anchor Love von Mädchenwahn für Lillestoff in den Händen hielt, wusste ich sofort, dass das ein Stoff für meine Schwester ist. 

Leider ist meine Schwester momentan  im Urlaub, also muss das Kleid für sie warten und ich habe mir schon einmal ein Tunika-Shirt daraus genäht...




Und wenn meine Schwester aus ihrem Urlaub zurück kommt, kann ich ihr immer noch ein Kleid aus dem wunderschönen Anchor Love nähen. 

Das war mein kleiner Beitrag zu RUMS und mehr davon gibt es wie immer HIER... ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiträge. 

Dienstag, 14. April 2015


Ladys-Night?

Ich gehöre ja zu den wenigen Frauen, die ausgiebige Shopping-Touren hassen... mit einer kleinen Ausnahme - Buchläden. Da könnte ich stundenlang stöbern.

Aber wenn ich ein Kleidungsgeschäft betrete und von der Vielseitigkeit der Auswahl erschlagen werde und schon vor meinem Besuch einige weibliche Tornados durch den Laden gefegt sind und Chaos an den Kleiderstangen und -regalen angerichtet hat, dann bin ich grenzenlos überfordert. Vielleicht wäre ich ein guter Shopping und Styling-Berater, aber ausgiebige Shopping-Touren sind der absolute Horror für mich.

Es ist nicht so, dass ich nicht gerne shoppen gehe, aber das muss schnell gehen und ich will das sehen, was mir gefällt und nicht noch von hundert anderen Dingen abgelenkt werden. Deshalb beschränke ich meistens auf Online-Shops, zumindest bei Kleidung.

Zweimal im Jahr lade ich ein paar liebe Freundinnen zu mir nach Hause ein und gehe mit ihnen auf große Shopping-Tour... in meinem Wohnzimmer.

Das schönste daran ist, dass es wirklich unglaublich viel Spaß macht!

Als die neue me&i Kollektion Ende Januar raus kam, sicherte ich mir einen der ersten Termine für Anfang Februar und musste diesen dann sehr kurzfristig canceln, weil das Löwenkind über Nacht sehr krank wurde. Ich machte zwar direkt einen neuen Termin mit Andrea von me&i aus, aber 13 Shopping-Mädels unter einen Hut zu bekommen, ist nicht so einfach. Irgendwer hat immer was. Aber letzten Sonntag konnten dann die meisten und wir hatten da Glück, dass wir nicht nur die neue Kollektion, sondern auch die News direkt mit präsentiert bekommen haben.

Da die Artikel alle streng limitiert sind, kann es natürlich immer mal passieren, dass ein Artikel so gut läuft, dass er binnen weniger Wochen ausverkauft ist. In der letzten Saison war es der wunderschöne Herz-Schal, den ich hier auch verlost habe. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch?

Überraschender Weise ist es bei dieser Saison auch ausschließlich die Damenkollektion, die bereits Engpässe bei einigen Kleidungsstücken hat. Die Damenkollektion ist eben zunehmend gefragt. Ich kann das sehr gut verstehen. Die Sachen sind eben nicht nur wirklich saubequem, sondern man ist auch immer "angezogen", also weder overdressed im Familienalltag, noch underdressed im Büro. Das ist me&i.
Natürlich gibt es auch diese Saison wieder wunderschöne Kinderkleidung. Bei meiner Apfelliebe kam ich natürlich nicht drum herum die Apfeltunika für den Sonnenschein zu kaufen und der Sonnenschein selbst wollte unbedingt die Katzentunika haben. Es sind noch weitere Sachen auf dem Bestellschein gelandet, weil die Sachen einfach so gut zum Sonnenschein passen.
Das Löwenkind fand das Fußball-Shirt total schön und ich habe ihm auch noch die Sweatjacke bestellt, die ein absoluter me&i Klassiker ist.
Dann kam ich nicht um den Partnerlook für Mutter und Tochter drum herum und alle Mädels betonten, dass das Kleid absolut zu mir passt.



Und dann habe ich mir tatsächlich noch ein kleines schwarzes bestellt, obwohl ich da wirklich ein bisschen unsicher war, weil ich eben nicht so gerne enge, figurbetonte Kleidung trage. Aber auch hier haben mir alle einstimmig zugeredet, dass ich dieses Kleid unbedingt kaufen MUSS.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind wir nun auch für den Sommer ausgestattet. Den Rest nähe ich...

Falls Ihr nun in Partylaune gekommen seid - heute startet die Ladys-Night und Ihr könnt drei weitere tolle Kleidungsstücke aus der Damenkollektion erwerben.

Sonntag, 12. April 2015


Ausgeschlafen in die neue Woche?

Ja, ich weiß... ich muss selbst ein bisschen lachen bei dem Blogtitel. Wenn man Kinder hat, ist es mit dem (Aus)schlafen eher schlecht bestellt. Am Wochenende muss man zwar nicht arbeiten, aber der Tag beginnt trotzdem nicht selten um sechs... wenn man Glück hat um sieben. 

Trotzdem wünsche ich Euch allen einen guten Wochenstart! 

Vor einigen Wochen war ich ziemlich verzweifelt, weil unsere Schlafsituation total aus dem Ruder geraten ist. Der Sonnenschein turnte Abends durch die Wohnung und fand nicht zur Ruhe und das Löwenkind forderte nach der zehnten Gute-Nacht-Geschichte nach einem weiteren Buch, das gelesen werden sollte, dicht gefolgt von lautem Geschrei, wenn ich mich nach einem gelesenen Stapel Bücher weigerte auch noch Buch elf vorzulesen. Wir brauchten nicht nur neue Bücher, sondern auch eine Lösung, die für uns alle zufriedenstellend ist. 

Ein paar Tage nach einem stillen Hilferuf in einem Blogpost, erhielt ich eine Mail von Cloud b

Da ich viele Mails auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause lese, kommt es leider oft vor, dass ich nicht direkt zum antworten komme und gerade Anfragen bezüglich Produkttests bleiben dann schnell mal unbeantwortet, oftmals nicht aus Desinteresse, sondern einfach aus zeitlichen Gründen. Wenn ich noch nicht einmal zum Beantworten komme, wie soll ich denn dann die Zeit zum testen und verbloggen finden. Außerdem gibt es da ja auch noch meine Leser. Haben die einen Mehrwert? 

Nun, die Anfrage von Cloud b kam genau zum richtigen Zeitpunkt... Einschlafhilfen? Brauchen wir, unbedingt! Ihr doch auch, oder? 

Ein paar Tage später kam dann ein Paket mit einer Twilight Turtle für das Löwenkind und dem Twinkling Firefly Frog für den Sonnenschein. 
Die Kinder waren direkt begeistert und hatten auch sofort raus welche Knöpfe man wo drücken kann. Die Bedienung ist also schon mal kinderleicht. Optisch unterscheiden sich die Cloud b Produkte nicht von anderen Kuscheltieren und das Design ist jetzt nicht herausragend, aber auch hier gab es zumindest von den Kindern volle Punktzahl. 

Ich kann jetzt nicht sagen, dass die Schildkröte und der Frosch dafür gesorgt haben, dass sich unsere Schlafsituation grundliegend verbessert hat... aber versüßt haben sie die Einschlafzeit schon. 

Es hat sich deutlich entspannt, aber das liegt daran, dass wir die Regeln und die Rituale zum Einschlafen noch einmal geändert haben. Das Löwenkind darf sich nun 2 (maximal 3) Bücher aussuchen, die ich ihm vorlese. Danach gibt es keine Geschichte mehr. Dem Sonnenschein reicht im Moment eine Märchengeschichte oder ein Connie-Buch und sie kugelt sich zur Seite und schläft. Sie hat wohl erstmal ein bisschen Schlaf von den letzten Wochen nachzuholen...

Die Twilight Turtle im Zimmer vom Löwenkind projiziert ein Sternenbild an die Decke. Man kann die Schildkröte so einstellen, dass sie zwischen orange, grünem oder blauem Licht wechselt oder aber nur eine Lichtfarbe anzeigt...


Das Löwenkind besteht inzwischen auf seine kleine Sternchen-Discobeleuchtung und ganz ehrlich glaube ich auch, dass ihn das Licht wirklich beruhigt. Er sucht jeden Abend seinen kleinen Sternenhimmel nach dem Mond ab... so ein bisschen wie modernes Schäfchen zählen. 
Nach einer Weile schaltet sich das Licht alleine aus, was grundsätzlich gut ist, da man ja (eigentlich) im Dunkeln schlafen sollte (ich hab immer ein Licht an...), aber wenn das Kind nachts wach wird, ist es eben dunkel.

Der Twinkling Firefly Frog hat neben einer Schlummerlicht-Funktion auch noch die Möglichkeit eine Melodie abzuspielen oder aber einen mit Grillengezirpe in den Schlaf zu begleiten. Beide Geräuschoptionen sind in drei Lautstärken regulierbar, wobei ich selbst Lautstärke 1 und 2 völlig ausreichend finde. 

Und damit Ihr die Chance auf ein bisschen mehr Schlaf habt (vielleicht), darf ich heute ein weiteres Kuscheltier aus der Cloud b Reihe an Euch verlosen - die Gentle Giraffe

Bildrecht liegt bei Cloud b

Alles, was Ihr tun müsst, um diese süße Giraffe zu gewinnen, ist einen Kommentar unter diesen Blogpost zu hinterlassen. 

Ihr seid natürlich über 18 Jahre alt, mit Wohnsitz in Deutschland.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und eine Barauszahlung oder Umtausch des Gewinns ist leider nicht möglich.
Die Verlosung endet am 19.04.2015 um 23:59 Uhr. 

Ich wünsche Euch viel Glück und schlafreiche Nächte!